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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

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Atelier Hana Tsugi
Hamburg, Deutschland

 

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen

Atelier Hana Tsugi
Hamburg, Deutschland

(nachfolgend „Anbieter“)

und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde“).

Die AGB gelten für:

  • Restaurations- und Reparaturleistungen (Kintsugi)

  • den Verkauf restaurierter Objekte

  • Workshops und Kurse

Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.

2. Leistungen

Atelier Hana Tsugi bietet handwerkliche Restaurationsleistungen im Bereich Kintsugi und Keramikreparatur an.

Darüber hinaus bietet der Anbieter:

  • den Verkauf restaurierter Keramikobjekte

  • Workshops und Kurse zum Thema Kintsugi

Alle Arbeiten erfolgen in handwerklicher Einzelanfertigung.

3. Angebot und Vertragsabschluss

Für Restaurierungen erhält der Kunde zunächst ein unverbindliches Angebot auf Grundlage von Fotos oder einer Begutachtung des Objekts.

Der Vertrag kommt zustande, sobald der Kunde das Angebot bestätigt.

Der Anbieter behält sich vor, Aufträge abzulehnen, insbesondere wenn:

  • das Objekt zu stark beschädigt ist

  • eine Restaurierung technisch nicht möglich erscheint

  • ein hohes Risiko weiterer Schäden besteht.

 

4. Preise

Alle Preise werden individuell nach Aufwand und Umfang der Leistung festgelegt.

Sofern nicht anders angegeben, verstehen sich die Preise zzgl. Versandkosten.

Falls der Anbieter die Kleinunternehmerregelung (§19 UStG) anwendet:

 

Gemäß §19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.

 

 

5. Versand von Objekten zur Reparatur

Der Versand der zu reparierenden Objekte an das Atelier erfolgt auf Risiko des Kunden.

Der Kunde ist verpflichtet, das Objekt sicher und bruchsicher zu verpacken.

Für Schäden während des Transports zum Atelier übernimmt der Anbieter keine Haftung.

 

6. Restaurationsprozess und Risiken

Restaurierungen erfolgen mit größter Sorgfalt.

Aufgrund bestehender Schäden oder Materialspannungen kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass ein Objekt während der Restaurierung weiter beschädigt wird oder zerbricht.

Mit Auftragserteilung akzeptiert der Kunde dieses Risiko.

 

7. Irreversibilität der Restaurierung

Der Restaurationsprozess kann Veränderungen am Objekt verursachen, die nicht rückgängig gemacht werden können.

Mit der Beauftragung erklärt sich der Kunde damit einverstanden, dass die Restaurierung einen dauerhaften Eingriff darstellt.

 

8. Vorherige Reparaturen

Bereits vorhandene Klebstoffe oder frühere Reparaturen können den Restaurationsprozess erschweren.

Der Anbieter übernimmt keine Garantie für die vollständige Entfernung früherer Reparaturmaterialien oder ein identisches ästhetisches Ergebnis.

 

9. Bearbeitungszeit

Die Dauer der Reparatur hängt vom Schadensumfang und den verwendeten Materialien ab.

Bei traditionellen Techniken können Trocknungszeiten von mehreren Wochen erforderlich sein.

Zeitangaben sind daher unverbindliche Richtwerte.

 

10. Lebensmittelsicherheit

Restaurierte Objekte sind nicht automatisch lebensmittelecht.

Restaurierungen mit Gold, Silber oder Farblack können je nach Technik für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet sein. Eine Garantie für die dauerhafte Lebensmittelsicherheit kann jedoch nicht übernommen werden.

Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung des Kunden.

 

11. Allergien und Urushi-Lack

Bei einigen Restaurierungen und Workshops wird Urushi (natürlicher japanischer Lack) verwendet.

Urushi kann bei empfindlichen Personen allergische Hautreaktionen verursachen, insbesondere bei Kontakt im noch nicht vollständig ausgehärteten Zustand.

Nach vollständiger Aushärtung gilt Urushi in der Regel als stabil. Dennoch übernimmt der Anbieter keine Haftung für individuelle allergische Reaktionen.

Teilnehmer mit bekannten Allergien sollten dies vorab mitteilen.

12. Lagerung und Abholung restaurierter Objekte

Nach Abschluss der Restaurierung wird der Kunde über die Fertigstellung informiert.

Reparierte Objekte können im Atelier oder im Muro (traditioneller Trocknungsschrank für Urushi-Lack) für einen Zeitraum von bis zu zwei Monaten nach Fertigstellung aufbewahrt werden.

Der Kunde verpflichtet sich, das Objekt innerhalb dieser Frist abzuholen oder den Versand zu veranlassen.

Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Abholung oder Versandvereinbarung, behält sich Atelier Hana Tsugi vor:

  • Lagerkosten zu berechnen

  • das Objekt auf Kosten des Kunden zurückzusenden

  • oder nach vorheriger Benachrichtigung frei über das Objekt zu verfügen, insbesondere es zu entsorgen oder anderweitig zu verwenden.

 

13. Emotionale oder ideelle Werte

Viele restaurierte Objekte besitzen für den Kunden einen hohen emotionalen oder ideellen Wert.

Im Falle eines Verlustes oder einer Beschädigung beschränkt sich eine mögliche Haftung jedoch ausschließlich auf den materiellen Wert des Objekts. Eine Entschädigung für ideelle oder emotionale Werte ist ausgeschlossen.

 

14. Verkauf restaurierter Objekte

Restaurierte Objekte werden unter Anwendung von Kintsugi- oder ähnlichen Restaurierungstechniken repariert.

Sichtbare Reparaturlinien und Unregelmäßigkeiten sind Teil des ästhetischen Konzepts und stellen keinen Mangel dar.

Farbabweichungen zwischen Produktdarstellung und tatsächlichem Objekt können aufgrund von Lichtverhältnissen oder Bildschirmeinstellungen auftreten.

Restaurierte Objekte sind grundsätzlich nicht spülmaschinen- oder mikrowellengeeignet, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.

 

15. Workshops und Kurse

Anmeldung

Die Anmeldung zu Workshops erfolgt über die Website oder per E-Mail.

Ein Platz gilt erst als verbindlich reserviert, wenn die Teilnahmegebühr vollständig bezahlt wurde.

Stornierung durch Teilnehmer

  • bis 14 Tage vor Workshop: volle Rückerstattung

  • bis 7 Tage vorher: 50 % Rückerstattung

  • weniger als 7 Tage vorher: keine Rückerstattung

Eine Ersatzperson kann nach Absprache teilnehmen.

Absage durch den Veranstalter

Der Anbieter kann Workshops aus wichtigen Gründen absagen, z. B.:

  • Krankheit

  • zu geringe Teilnehmerzahl

  • unvorhersehbare Umstände.

Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden vollständig erstattet.

Haftung während Workshops

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung.

Der Anbieter haftet nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

 

16. Foto- und Videoaufnahmen

Während Workshops können Foto- oder Videoaufnahmen gemacht werden, die für Dokumentations- oder Kommunikationszwecke (z. B. Website oder soziale Medien) verwendet werden können.

Teilnehmer können der Verwendung ihrer Abbildung jederzeit widersprechen.

 

17. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und nur für den vorhersehbaren Schaden.

Die Haftung für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit bleibt unberührt.

 

18. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – Hamburg.

Vertragssprache ist Deutsch.

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